„Häuschen“, Suna Freytag (2026), Orgelfabrik Durlach // „Meine Zuständigkeit hört auf, da wo der Strom kommt“, Asimina Sideris (2025), Orgelfabrik Durlach (Foto: Asimina Sideris)
„Baumaßnahmen“, David Tanner (2026), Orgelfabrik Durlach (Foto: Asimina Sideris)
„a beautiful perspective view“, Marie Herrndorff (2026), Orgelfabrik Durlach (Foto: David Tanner)
Welche Infrastrukturen tragen unsere Stadt, ohne sichtbar zu sein? Wie gestalten alte städtebauliche Utopien noch heute unsere Bewegungen und Sichtachsen? Wir fragen uns, wo soziale Systeme auf „kritische“ Strukturen treffen oder beide getrennt voneinander existieren und so Leerräume schaffen. Die Stadt wird zu einem Teppich aus Beton, Draht, Glasfaser und Erde – mit Oberflächenmustern, unsichtbaren Fäden und verborgenen Knotenpunkten.
Wo treffen soziale Systeme auf "kritische" Strukturen oder existieren getrennt von ihnen und schaffen dadurch Leerräume? Die Stadt wird zu einem Teppich aus Gebäuden, Straßen, Schienen, und Oberleitungen, die von einem unsichtbaren sozialen und bürokratischen Netz zusammengehalten werden.
Ein Ausstellungsfragment mit Beiträgen von Marie Herrndorff („a beautiful perspective view“, Linoldruckreihe auf Papier DinA4 - DinA2, 2026), Asimina Sideris („Meine Zuständigkeit hört auf, da wo der Strom kommt“, Miniatur einer Oberleitung aus verstärkten Seilen, 2025), Suna Freytag (Häuschen, Gerüststangen/Wellblech/Sitzbank, 2026) und David Tanner (Baumaßnahmen, CRT-Monitore/VHS-Geräte/ VHS-Loops, 2026).