Poster Eating Fish Or Angels (© Moritz Appich, Johanna Schäfer und Mona Mayer)
Eating Fish Or Angels umgreift Objekte, Aktionen, Performances und Installationen, die in einem Prozess von 10 Monaten gesammelt und abschließend in einer Installation zusammengeführt wurden.
Inhalten, Medien und Ephemera aus dem Alltag in der Rolle als Kommunikationsdesignerin werden mit Abstand betrachtet, um sich mit neuem Blick und künstlerischen Mitteln wieder anzunähern. Die darin entstehenden inhärente Rituale, Logiken und Erzählstrukturen erkunden die Grenzen produktiver und unproduktiver, sinnvoller und sinnloser Tätigkeit, sowie verschiedener Disziplinen, Identitäten und Strukturen.
Häufig inspiriert von der Arbeit Bruno Munaris folgt die Spur ephemeren Materialien und Beobachtungen. Im Übersetzen von Inhalten von einem Medium in das nächste tauchen unerwartete, neue Bedeutungen und Zusammenhänge auf. Daraus entstehen eigenständige Objekte, Notizen, Fotos, Videos und Sound, die in einem fragilen, selbstgebauten Regal aus Holzresten sowie digital auf einem Tablet gesammelt werden. Aus den darin unerwarteten Begegnungen und medialen Überlagerungen entstehen neuen Narrative, Spiele und Sinnzusammenhänge, die in einer entstehenden Welt von Dingen mit unentscheidbarem Status Sinnhaftigkeit und Sinnlosigkeit kontinuierlich auf die Probe stellen.
In der Ausstellung wird das aufbewahrende Regal in eine raumschaffende, multimediale Installation übersetzt. In deren Erkundung werden die Prozesse des Arbeitszeitraums erfahrbar macht.
Drei Aktionen, die während der 10 Monate des Prozesszeitraums stattfanden waren "Far vedere l’aria – Die Luft sichtbar machen", die Performative Lesung "Orange,…" (mit Johanna Schäfer) und die Ausstellung "Vorspeise" im TV-Hifi mit Launch der Publikation "Orange,…" gemeinsam mit Johanna Schäfer.