© Jessica Kessler
Was bedeutet es, zu fliehen, wenn die Strömungen einen immer noch unter die Haut ziehen?
„Currents of Change“ ist eine Eigenproduktion von Jessica Kessler, entstanden während ihres Praktikums beim Studio Riso Pop in Amsterdam. Das selbst geschriebene und illustrierte Zine erzählt die Geschichte eines Oktopus, der sich auf der Suche nach Freiheit verändert – als poetisches Sinnbild für den Kampf ums Überleben in einer unsicheren Welt.
Diese anschauliche Geschichte spiegelt die Realität des Überlebens in einer unsicheren Welt wider, in der die Unvorsichtigen verschlungen werden und die einzige Wahl darin besteht, sich anzupassen oder unterzugehen. In ständiger Gefahr geboren, war der Ozean nie ein Zufluchtsort. Gejagt, allein, immer auf der Flucht, schien es unmöglich zu sein zu entkommen - bis der Krake einen anderen Weg entdeckte. Eine Welt jenseits der Wellen. Ein Leben unter den Kreaturen, die an Land lebten.
Mimikry wurde zum Überleben. Aus Anpassung wurde Existenz. Doch während der Ozean verwelkt und alte Geister wieder auftauchen, bleibt eine Frage offen: War das jemals wirklich Freiheit?