© Tabea Wolf
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Unter dem Einfluss von Hitze offenbart Stahl eine unbekannte Seite. Wolkenartige Farbmuster entstehen auf seiner Oberfläche und widersetzen sich materialgebundenen Definitionen. Die Arbeit untersucht die Beziehung zwischen Schwerem und Leichtem sowie Fragen der Komplexität. Stahl wird mit Schwere und Härte assoziiert, doch unter Hitze offenbart er andere Zustände. Seine Oberfläche oxidiert zu irisierenden Farben, die aus dem Material selbst hervortreten. Ein Erröten, ein Schimmern, die Farbspiele nahezu himmlisch.
Tabea Wolf interessiert Stahl in seinen industriellen Formen: klare, geometrische Profile, die seine Eigenschaften ausbalancieren. Ein gerades Rohr, zu einem Kreis gebogen, durchbricht die geradlinige Festlegung. Durch Schleifvorgänge verändert sich, wie Licht auf der Oberfläche liegt und sich bricht. Unter Hitzeeinwirkung wechselt das Material seinen Zustand. Feste Materie wird zu Atmosphäre. Stahl kann leicht erscheinen, beinahe schwerelos.