Typischerweise wird im 3D-Druck Software eingesetzt, um aus digitalen 3D-Modellen automatisch Druckpfade sowie den vom Drucker interpretierbaren Code zu generieren.

Sowohl diese Software als auch die 3D-Drucker selbst sind in den vergangenen Jahren zunehmend benutzerfreundlicher geworden. Immer mehr Funktionen werden automatisiert und den Nutzenden abgenommen, wodurch auch Personen ohne Vorkenntnisse einen leichteren Zugang zum 3D-Druck erhalten. Diese Automatisierung bringt jedoch den Nachteil mit sich, dass die Kontrolle über den Prozess zunehmend verloren geht.

Ziel der Diplomarbeit von Lennart Blank war es daher, mithilfe eigens entwickelter Software wieder mehr Kontrolle über den Druckprozess zu erlangen und zugleich auf spielerische Weise neue Einsatzmöglichkeiten des 3D-Drucks zu erschließen.

Im Fokus steht dabei das für den 3D-Druck typische Phänomen des „Bridging“. Bridging bezeichnet das Drucken frei in der Luft, ohne Supports zu verwenden.