aspect-ratio 10x9 Tino Sehgal

Tino Sehgal, Foto: Jean Baptiste Béranger

Die Kunst von Tino Sehgal ist immateriell – sie entsteht erst im Moment der Begegnung mit dem Publikum. Seit dem Jahr 2000 entwickelt er lebendige Situationen, in denen Performerinnen durch Bewegung, Gespräch oder Gesang mit Besucherinnen in Kontakt treten und sie dazu einladen, den Verlauf des Werks aktiv mitzugestalten.

Tino Sehgals Arbeiten wurden weltweit in Ausstellungen und Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem im Guggenheim Museum, der Tate Modern, dem Martin-Gropius-Bau sowie auf der documenta 13. 2005 vertrat er Deutschland auf der Biennale von Venedig, 2013 wurde er dort mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet.

Die Vortragsreihe „Spatial Dramaturgies“ widmet sich den zentralen Fragestellungen des Studiengangs Ausstellungsdesign und Szenografie (ADSZ): Szenografie, Ausstellungen und deren Gestaltung, Dramaturgie und kuratorische Praxis. Im Mittelpunkt stehen dabei die Beziehungen von Raum und Zeit – wie sie auf uns wirken und wie wir sie gestalten können.

Einführung und Moderation: Florian Malzacher.

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