Filmstill: "Berlin – Die Sinfonie der Großstadt. Deutschland 1927", Photo: © Deutsche Kinemathek
Berlin – Die Sinfonie der Großstadt
Deutschland 1927
Regie: Walter Ruttmann
35mm | Deutsche Zwischentitel
KINO ÜBER DER STADT, STUMMFILM LIVE!
Berlin erwacht aus dem Schlaf und wird zur Legende. 1927, fünf Jahre vor dem Ende der Weimarer Republik: Eine Stadt im Umbruch. Ein Kaleidoskop von Eindrücken, die ein lebendiges Bild der Viermillionen-Metropole vermitteln: von der ersten Morgendämmerung, wenn die ersten Pendlerzüge einlaufen bis in die späte Nacht, wenn sich die Lichtreklamen der Kinos und Tanzpaläste auf dem regennassen Asphalt spiegeln.
Für die musikalische Begleitung holen wir uns Lux Lauterwasser ins Kino: ein DJ-Duo, das sich im Designstudium in Pforzheim fand und seither gemeinsam Klangwelten baut. Jochen Gläser und Johannes Mall lassen Ambient auf Krautrock, Post-Punk auf Neue Deutsche Welle und Cosmic Disco auf World Music treffen. Für den Film entsteht ein Live-Vinyl-Set, das Bild und Ton der fünf Akte neu zusammendenkt – welche Platte zu welcher Szene passt, entscheidet sich live an den Plattentellern. Wer die beiden kennt, kennt oft auch Leerstand, den Pforzheimer Off-Space, oder ihr Label LAFMusik.
Zur Einführung spricht Prof. Dr. Chris Dähne, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Kunst- und Architekturgeschichte der TU Darmstadt, deren Forschung sich der Architektur- und Entwurfsgeschichte widmet – und damit auch dem Blick auf die Stadt, der unsere Reihe "Kino über der Stadt" in diesem Semester trägt.
Vorfilm: Schattenseiten treffen sich
Regie: Benjamin Breitkopf
Deutschland 2016 | 8 min | DCP | Ohne Dialog.
DJ Duo Lux Lauterwasser (© Kino im Blauen Salon e.V.)