Einladungskarte Horizon/t (© Atelier Paul Schmidt)
Produziert von der Stiftung Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe im Rahmen der Europäischen Architekturtage, nimmt die von HfG-Alumnus Arthur Schuman konzipierte Wanderausstellung Horizon/t eine deutsch-französische, raumbezogene Analyse zwischen dem Deutschen Weintor und dem Geisberg vor. Ausgehend vom Deutschen Weintor hinterfragt sie, wie sich politische und kulturelle Narrative in Landschaften einschreiben und weiterhin unsere Wahrnehmung von Räumen beeinflussen. Da das Weintor heute vor allem mit Weinbau und Tourismus in Verbindung gebracht wird, tritt der politische und ideologische Kontext seiner Errichtung tendenziell in den Hintergrund.
Horizon/t thematisiert die Diskrepanz zwischen dem Sichtbaren, den bekannten Fakten und dem, was die Architektur weiterhin transportiert. Damit fordert die Ausstellung eine kritische Auseinandersetzung mit den Narrativen, die unsere kollektiven Vorstellungen prägen. Zugleich zeigt sie – angesichts populistischer Strömungen beiderseits des Rheins – aktuelle Bezüge zu solchen Bauten auf.
Arthur Schuman , Szenograf und interdisziplinärer Künstler aus Karlsruhe, verbindet in seiner Arbeit räumliche Eingriffe mit theoretischer Reflexion. Seine Installationen und Videoarbeiten untersuchen, wie politische und kulturelle Erzählungen Räume und Körper prägen. Er studierte Szenografie, Ausstellungsdesign und Medienkunst an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, sowie Bühnenbild an der Universität der Künste Berlin.
Weitere Infos zur Ausstellung: Horizon/t
Termine:
10.10.2026 – 14:00
Perfomance mit Isabelle Konrad & Arthur Schuman + Wanderung
Deutsches Weintor
76889 Schweigen-Rechtenbach
10.10.2026 – 19:00
Vernissage
La Grange aux Dîmes
Place du Saumon
67160 Wissembourg
06.11.2026 – 19:00
Vernissage
Stifung CCFA Karlsruhe
Karlstr. 52-54
76133 Karlsruhe
25.11.2026 – 18:00
Vortrag: Stephan Trüby
Rechte Räume
Generallandesarchiv
Nördliche Hildapromenade 3
76133 Karlsruhe
Der Eintritt ist frei.
Horizon/t ist als Interreg-Kleinprojekt aus Mitteln der EU kofinanziert. Es entsteht in Partnerschaft mit der Stadt Wissembourg. Produziert von der Stiftung Centre Culturel Franco-Allemand (CCFA) Karlsruhe und der Maison européenne de l’architecture – Strasbourg.
Seit 2001 bereichert die grenzübergreifende Stiftung CCFA das Kulturleben in Karlsruhe. Seit 2017 unter der Leitung von Marlène Rigler, erweitert sie sukzessive ihr Programm für junge Menschen und engagierte Stadtbewohner.innnen.