aspect-ratio 10x9 Alexandra Pirici. „Attune", 2024, Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart  Courtesy die Künstlerin, Hamburger Bahnhof und Audemars Piguet / Edi Constantin

Alexandra Pirici. „Attune", 2024, Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart Courtesy die Künstlerin, Hamburger Bahnhof und Audemars Piguet / Edi Constantin

Alexandra Pirici arbeitet im musealen Kontext, im öffentlichen Raum und manchmal auch im theatralischen Rahmen. Sie choreografiert fortlaufende Aktionen, performative Denkmäler und performative Umgebungen, die Tanz, Skulptur, Spoken Word und Musik miteinander verbinden. Ihre Arbeiten beschäftigen sich mit Monumentalität oder der Geschichte bestimmter Orte und Institutionen, um bestehende Hierarchien spielerisch zu hinterfragen und zu transformieren. Sie reflektieren auch über die Geschichte und Funktion von Gesten in der Kunst und Populärkultur oder über Fragen zum Körper, seiner Präsenz, Abwesenheit oder seinem Bild.

Alexandra Pirici (geb. 1982 in Bukarest, Rumänien) ist eine Künstlerin mit einem Hintergrund in Tanz und Choreografie, die als eine der führenden Figuren im Bereich der zeitgenössischen Performancekunst gilt. Ihre Arbeiten wurden international vielfach ausgestellt, darunter zweimal auf der Biennale von Venedig – 2022 auf der Internationalen Kunstausstellung und 2013 im rumänischen Pavillon – sowie 2017 auf der alle zehn Jahre stattfindenden Kunstausstellung Skulptur Projekte Münster. Sie hatte Gruppen- und Einzelausstellungen unter anderem im New Museum New York, auf der Art Basel Messeplatz, der 9. Berlin Biennale, der Manifesta 10, der Tate Modern London, dem Centre Pompidou Paris, dem Museum Ludwig Köln, dem Van Abbemuseum Eindhoven und dem NTU CCA Singapur.

Ihr Unterricht konzentriert sich auf das erweiterte Feld der Performance, verstanden als interdisziplinärer, fluider Raum des Denkens und Schaffens, der sich in erster Linie mit der Kommunikation durch Aktion und Körper beschäftigt, sich aber auch auf andere Medien und Mittel erstreckt.

Alexandra Pirici ist seit 2023 Professorin an der AdBK München.

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